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Wie geht eigentlich Fotografie?: der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt ist ein Konzept aus der Mathematik und der Kunst, das seit Jahrhunderten verwendet wird, um Proportionen und Kompositionen in der Kunst und der Fotografie zu gestalten. Im Grunde ist der Goldene Schnitt ein Verhältnis von 1:1,618, das als harmonisch und angenehm für das Auge empfunden wird.



In der Fotografie wird der Goldene Schnitt verwendet, um eine angenehme und ausgewogene Komposition zu schaffen, indem das Bild in harmonische Proportionen aufgeteilt wird. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Goldenen Schnitt in der Fotografie anzuwenden, aber hier sind einige der häufigsten:

  1. Das Drittel-Verhältnis: Das Bild wird in neun gleich große Quadrate unterteilt, indem zwei vertikale und zwei horizontale Linien gezogen werden. Der Goldene Schnitt wird erreicht, indem wichtige Elemente des Bildes entlang dieser Linien oder an ihren Schnittpunkten platziert werden. Zum Beispiel kann der Horizont in einem Landschaftsbild auf der oberen oder unteren horizontalen Linie platziert werden.

  2. Die Diagonale: Die diagonale Linie des Bildes kann auch in harmonische Proportionen unterteilt werden, indem sie in einem Verhältnis von 1:1,618 aufgeteilt wird. In der Praxis kann dies bedeuten, dass ein wichtiger Teil des Bildes, wie das Gesicht einer Person, an einem der Schnittpunkte platziert wird.

  3. Das Rechteck: Ein Rechteck, das dem Goldenen Schnitt entspricht, kann auch verwendet werden, um ein Bild zu komponieren. In diesem Fall wird das Bild so aufgeteilt, dass das Verhältnis von Breite zu Höhe dem Goldenen Schnitt entspricht.


Durch die Verwendung des Goldenen Schnitts kann eine Fotografie harmonischer und ausgewogener wirken, was dazu beitragen kann, dass sie beim Betrachter länger im Gedächtnis bleibt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Goldene Schnitt kein starres Konzept ist und dass die Verwendung davon nicht immer notwendig oder angemessen ist. Es ist oft eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Kreativität des Fotografen, wie er seine Bilder komponiert.

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