Schuster bleib bei deinen Leisten!

Kennt ihr das Sprichwort "Schuster bleib bei deinen Leisten", oder habt ihr als Jugendliche auch gehört, lern was gscheits?

Ich bin in Amstetten aufgewachsen, mein Vater war Elektriker und verstarb als ich 10 Jahre alt war. Meine Mutter war Hausfrau und nach dem Tod meines Vaters Putzfrau. Wir hatten keine Kohle, ich musste oft die getragenen Sachen der Nachbarkinder anziehen, die sie weggaben, weil wir einfach kein Geld hatten. Ende der 70er, arbeitete meine Mutter im Glasscherbenviertel oder Fetzenviertel (da haben wir auch gewohnt) in einer kleinen Greislerei. Als Bezahlung bekam sie Lebensmittel, damit wir etwas zu essen hatten. Man wächst also schon in einem gewissen Umfeld auf!

Als ich älter wurde stand es gar nicht zu Diskussion, was ich denn vielleicht mal werden will, ob ich irgendwelche beruflichen Träume hätte, es wurde nicht mal geschaut ob ich irgendwo Talente hätte, die man fördern hätte können. Als es darum ging , eine Entscheidung zu treffen hieß es nur, Bua du brauchst an gescheiten Lehrplatz, den ich auch bekommen sollte und so wurde ich Maler und Anstreicher und ich kann euch versichern, ich war der schlechteste Maler und Anstreicher den Amtsetten je gesehen hat.

Und warum, weil ich null Bock auf diesen Beruf hatte, wurde ich ja auch nicht gefragt, was ich denn gern machen würde, ich bin eben "eingeteilt" worden, nach dem Motto: Hauptsache da Bua hat an gscheiten Beruf!

Nun, Gott seis gedankt bin ich eben ich und ich wusste schon ab dem ersten Tag, dass ich nicht mein ganzes Leben damit verbringen werden Wände weiß anzustreichen. An dem Tag wo ich ausgelernt war habe ich sofort gekündigt. Jetzt war die Zeit gekommen, um das zu machen worauf ich wirklich Bock hatte. Das war 1988. Ich bin dann nach Wien gegangen und habe so verdammt viel ausprobiert und gemacht. Ich war U Bahn putzen, Schaufensterdekorateur, Teppichverkäufer, Kanalreiniger, Schallplattenverkäufer, Küchenplaner und nebenbei habe ich Musik studiert, Jazz Gitarre.

Dann habe ich noch als Peepshow Kassier gearbeitet und durfte Spermaflecken von den "Gästen" die sie in den Kabinen hinterlassen hatten putzen! 6 Tage die Woche 12 Stunden jeden Tag für 600 Schilling am Tag, 2 Jahre lang. Da wird man demütig, das könnt ihr mir glauben.

Eines wusste ich aber immer schon, die Fotografie hat mich seit Kindheit immer beschäftigt, nur habe ich das eben nie am Schirm und so musste ich doch was gescheites lernen. Allein die Vorstellung, dass ich heute noch Maler wäre und die Wohnzimmer dieser Erde unsicher machen würde lässt mich schock gefrieren. Die armen Kunden!

Und genau da gilt es anzusetzen! Ich hatte so viele Teilnehmer in meinen Seminaren, die zu mir sagten, ich kann Fotografie doch nicht zum Beruf machen, ich hab doch XY gelernt. So viele trauen sich nichts neues zu, weil wir eben in so einem System aufgewachsen sind, welches nicht Mut und Unternehmergeist, sondern mit dem Lern wos gscheits, geh dein ganzes Leben brav hackln, und dann bekommst du mal eine gute Pension. Einmal im Jahr Urlaub in Bibione und einen Golf Diesel vor der Tür Mentalität.

Menschen die sich trauen den nächsten Schritt zu machen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, selbstbestimmt und mutig ja zu sagen. Zu wissen, wenn ich schon Tag und Nacht arbeiten will ich wenigstens wissen, wofür und dass es mir Spaß macht, ich das liebe was ich tue. So was brauchen wir!

Ja, dann kann das nur mehr funktionieren!

Ich habe so einen rießen Respekt vor Menschen, die mutig im Leben sind, auch habe ich ein paar Beispiele für euch: Ein Alexander Lepschi, der mit seinem Salon in Linz sich den Arsch aufreißt, um immer besser zu werden und seinen Mitarbeiter nicht wie Angestellten, sondern auf absoluter Augenhöhe begegnet und einer der kreativsten Menschen ist die ich kenne. Oder ein Andi Hinteregger, der vor 5 Jahren nach England ging, ohne Kohle, dort zig Geschäfte aus dem Boden stampfte, eine Familie gründete und heute glücklich in London lebt! Oder auch ein Calvin Hollywood der in relativ kurzer Zeit auch etwas geschaffen hat wovor ich Riesen Respekt habe, gerade deswegen, weil sich Calvin immer wieder neu erfindet!

Das sind nur ein paar Beispiele, aber man kann sich an diesen Menschen ein Beispiel nehmen, seinen Mut und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und was draus machen!

Scheiß auf Schuster bleib bei deinen Leisten!

Denk groß, sei mutig, fall auf die Schnauze, steh wieder auf und werd endlich erfolgreich!

Wenn du diese Attitude hast, wirst du über kurz oder lang, Erfolg haben und ganz ehrlich, egal was alle anderen sagen.

 

Mach es einfach, alles ist möglich!

 

Cheers Stefan

 

 


Ich kann und will dir zeigen, wie du mit kreativen Lösungen zu mehr Reichweite, mehr Kunden

und mehr Lebensfreude kommst, was dadurch auch mehr finanzielle Unabhängigkeit bedeutet.

 

Mit einem Augenzwinkern deine Ziele erreichen, egal ob als Fotograf oder generell als Kreativer!

Es gibt immer für alles eine Lösung

 

DU MAGST KEINEN GRUPPENZWANG?

 

ONE:1 Coaching

 

Tutorials, Videos, Bücher und Anleitungen sind dir zu wenig?

Du willst ein persönliches, individuelles Coaching,

weil du weißt, das bringt dich am besten und schnellsten voran?

Du hast ein fotografisches Projekt und brauchst Unterstützung?

Du willst bei einem Fotowettbewerb mitmachen oder einfach Neues dazulernen?

Du bist noch immer auf der Suche nach dem, was die „Profis“ anders machen, willst wissen, was ihre Tricks und Tipps sind?

 

Dann klicke unten auf den Button!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0