No Fear but Hurts

No Fear, kennt von euch noch irgendjemand diesen Ausspruch? In den 90ern war es ein sehr populärer Spruch und wurde schon fast inflationär verwendet.

In den 90er war es auch als ich für das Radteam Janger in Gratwein bei Graz Downhill fuhr.

Es war eine wirklich geniale Zeit, wir hatten die ersten richtigen Downhill Maschinen unter unserm Hintern. Ich fuhr damals das legendäre Hot Chili Warp 210, viel zu schwer, viel zu langer Radstand für unsere österreichischen Strecken, aber den größten Federweg, was einfach bedeutete, ich hab den größten und bergab auf freier Piste war Party angesagt!

Es war, ich glaub Affritz, weiß es nicht mehr genau, aber, wir fuhren ein Austria Cup Rennen und am Weg zum Lift nach unten war eine lange Schipiste mit Bodenwellen, die es zu überwinden gab bis man unten wieder einsteigen konnte.

Ich muss jetzt dazusagen, ich hatte damals einen Sponsor aus Wien von dem ich einen Aufnäher bekam, wo das Firmenlogo präsent positioniert war. Wir fuhren mit Motocross Hosen und ich dachte mir, ich lass den Sponsor Aufnäher auf meinen Hintern nähen, was ich ziemlich cool fand und auch gut ankam. Es sollte sich aber noch herausstellen das diese Idee ziemlich für den Arsch war, im wahrsten Sinn des Wortes.

Wo war ich, aso, ja genau, die lange Schipiste zum Lift runter. Wir waren so eine Gruppen von 5 Ridern und jeder von uns freute sich schon auf diese langgezogenen Wellen, weil man ab einer gewissen Geschwindigkeit einfach geflogen ist, also man ist richtig abgehoben und wie schon erwähnt war mein Warp mit einem extrem langen Federweg ausgestattet. Noch dazu hatte es am Vortag geregnet, was mich dazu bewog die berüchtigten Gazzaloddis aufzuziehen. Das waren extrem breite Reifen mit sehr groben Stollen, fast wie bei einer Motocross Maschine.

Also, wir fuhren in der Gruppe runter, eine Welle nach der anderen, du wirst immer schneller, hebst ab, landest der Federweg schluckt alles weg, du beginnst zu fliegen und noch schneller und wenn man solche Passagen sicher und schnell fahren will sollte man seinen Hintern immer über dem Hinterrad haben, was ich auch machte. Ich spürte den Wind, die Geschwindigkeit, das Adrenalin floss in Strömen und ein Gefühl von Freiheit machte sich in mir breit.

Jetzt muss ich aber dazu sagen das Motocrosshosen, große Aufnäher, Stollenreifen, und Hintern überm Hinterrad keine gute Kombination darstellen.

Es kam wie es kommen musste, eine extrem lange Welle, ich weiß nur mehr, links und rechts sah ich meine Kollegen, ich war ca. 80 km/h schnell hob ab und flog, 15 vielleicht 20 Meter und landete, die Kompression von meiner Federung drückte mich tief in den Federweg hinein, mein Hintern der brav überm Hinterreifen war berührte die Stollen und gingen eine Metamorphose mit dem Sponsoraufnäher auf meiner Hose ein was dazu führte das meine Weichteile, also, wie soll ich sagen, meine nun ja Testikel, zwischen Sattelstütze und Reifen kamen und ich nach der Landung eine Bremsung durchführte, ohne die Bremsen zu betätigen. Es war wie der Ritt auf der Kanonenkugel oder besser gesagt, ein Eiertanz!

Also bremste ich von 80 km/h auf Null mit meinen Eiern. Und so stand ich da und spürte wie etwas an meinen Beinen runter lief und ich hoffte inständig es wäre kein Blut. Es war das erste mal in meinem Leben wo ich hoffte mich an gepinkelt zu haben. Kurzer Griff in die Hose, ein lauter Schrei, blutige Finger und das Bewusstsein, dass meine Hose hinten komplett aufgerissen war. Meine Kollegen sahen dass und fingen an zu lachen währenddessen ich meine Stimme überprüfte, ob sie noch männlich klang.

Ich dachte mir nur, ihr blöden Idioten, statt mir zu helfen, bekamen sie einen Lachflash.

Der aufmerksame Leser wird sich jetzt fragen, warum erzählt der das?

Weil es im Leben genau so ist, man legt unfreiwillig Bremsungen ein, hat Rückschläge und dazu noch die Schadenfreude der anderen.

Und soll ich euch sagen was ich gemacht habe nachdem ich mir den Hintern bis zu den Eiern aufgerissen hatte?

Ich fuhr am nächsten Tag das Rennen, im Stehen, weil sitzen konnte ich nicht mehr und ich bin dritter geworden, mit Schmerzen und aus der Schadenfreude der anderen ist Bewunderung geworden.

 

Darum, nie aufgeben wenn du an eine Sache glaubst und ist es auch noch so schwer, kämpfen zahlt sich immer aus! Hab keine Angst, „NO FEAR“ auch wenn es oft weh tut.


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