Siehst du den Horizont?

Kennt ihr das Gefühl von Rückenwind? Also dieses eine Gefühl, beim Radfahren, wenn auf einmal alles leichter geht?

Es war 1989, ich stand in Wien am Autobahnzubringer Richtung Salzburg, also ihr wisst schon der Platz in Hütteldorf hinterm Bahnhof, da beim Übergang. Ich war gerade nach Wien gezogen und brauchte irgendeinen Job. Ich bekam das Angebot in Zell am Ziller eine Saison lang in einem Hotel, als Tellerwäscher zu arbeiten. Es stellten sich mir aber mehrere Herausforderungen in den Weg.

Wie zur Hölle komme ich ohne Führerschein, ohne Kohle und ohne zu wissen, wo Zell am Ziller überhaupt ist nach Tirol? Ich hatte keinen Plan, kein Geld und vor allem hatte ich keine Angst.

Also mein kleiner Rucksack war gepackt, mit ein paar Unterhosen, Shirts, und Hosen bestückt stellte ich mich zur besagten Stelle in Hütteldorf auf die Fahrbahn, den Daumen im Wind und hoffte, dass ich zu mindestens irgendwie nach Salzburg kommen würde. Und so stand ich da, eine Stunde, eine zweite und dritte und plötzlich war er da, mein Rückenwind, in Form eines Scania Sattelschleppers der sich laut und quietschend auf der kleinen Ausbuchtung ein bremste.

Ich stand da und schaute unglaubwürdig, hatte ich ja nicht damit gerechnet von einem riesigen Sattelschlepper mitgenommen zu werden.

Die große Türe ging auf und ich kletterte in das Führerhaus. Darin saß ein grimmig dreinblickender Trucker mit Vollbart. Er schaute mich an und fragte:

'Wo hie?'

Ein seltsames Gefühl stellte sich bei mir ein. Ich sagte aber selbstbewusst: nach Zell am Ziller.

Er so:

'i foahr oba nur noch Sankt Pötn, steig ei'

seine lapidare Antwort. Mir wars egal, spürte ich eben diesen Rückenwind und dachte nur, geil! Sankt Pölten, da wollte ich schon immer hin!

Der Trucker sah mich an und fragte:

'Zell am Ziller? Ha? Wo tuast denn durt?'

Ja was wohl, was man halt so macht in Zell am Ziller, Geschirr abwaschen. Ich erzählte ihm meine kleine Geschichte und das Eis war gebrochen, ich konnte sogar ein kleines Lächeln unter dem Vollbart, der mit Brösln von der letzten Wurschtsemmel gespickt war erkennen. Dann nahm er sein Funkgerät und sagte:

'Hey Jungs, is do draußen ana am Weg noch Zell am Ziller, i hob do an Burschn. im Zug, der ausschaut mit seine longen Hoar wie a Madl der noch Zell wü weil er Gschirr abwaschn muas'

Wundersamer Weiße meldeten sich sofort ein paar seiner Kollegen und einer war sogar nur ein paar Kilometer vor uns.

Wir stoppten in Sankt Pölten auf einem Parkplatz und ich stieg in den nächsten Truck um, welcher bis Salzburg fahren sollte. die Geschichte machte sehr schnell die Runde und ich glaube so ziemlich jeder Trucker in Österreich wusste, dass ich eine Mission hatte! Ich stieg von einem Lastwagen in den anderen, lernte die unglaublichsten Menschen kennen und spürte den unglaublichen Rückenwind und er trug mich bis an mein Ziel, nach Zell am Ziller!

Tja, in unserem Business ist es manchmal auch so, oft braucht man diesen Rückenwind, dieses Gefühl getragen zu werden, dieses eine Erfolgserlebnis, sei es ein Wettbewerb, den man gewonnen hat, oder der eine Job, den man so gut gemacht hat, dass sich die Aufträge danach stapeln! Auf diesen Rückenwind sollten wir aufpassen, hinspüren und immer fühlen aus welcher Richtung der Wind kommt und sein Segeln setzen und drauflos fahren!

 

Cheers Stef

 

 

 


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