Relevanz

Wer von euch kennt das Gefühl von „nicht dazu“ gehören, dieses Gefühl, wenn man an einem Ort ist und man sich denkt, was mach ich hier überhaupt und warum spricht niemand mit mir und du dich ausgeschlossen fühlst?

Ich ging ja in Amstetten zur Schule, genauer gesagt in die Hauptschule Pestalozistrasse und jaaaa ich war kein Sporttalent. Ihr kennt das sicher, 2 Jungs stehen vor der versammelten Mannschaft und jeder stellt sein Team zusammen.

Ja genau, ich war immer der letzte.

Mein Turnlehrer, nennen wir ihn der einfach halber Herr S. erkannte aber schnell meine nicht vorhandenen Talente und legte mir nahe dem Schuleigenen Schachclub beizutreten! Außerdem gab er mir in der ersten Klasse Hauptschule den Spitznamen „Schwindliger“ der mich durch meine ganze Hauptschulzeit begleitete, wodurch sich auch bei mir ein leichtes Gefühl des ausgeschlossen sein einstellte und dies auch sicher mein späteres Leben als Erwachsener beeinflussen sollte.

Zeitsprung

2003 saß ich in meinem Büro, ich produzierte Industrie und Werbevideos für große und namhafte Konzerne, ja damals, vor 2008, als die Konzerne noch die Qual der Wahl hatten ihren Überschuss in einen neuen Fuhrpark oder Werbung zu stecken bevor man es dem Finanzamt in den Rachen warf und ich des Öfteren Glück hatte, ab und dann einen Auftrag abzustauben.

Es läutete das Telefon und eine nette Damenstimme meldete sich:

Grüß Gott, Firma Backaldrin, sind sie der Herr Dokoupil, was ich mit einem kurzen Ja beantworten konnte.

Der Herr Dr. Augendoppler würde gerne mit ihnen sprechen und lässt fragen, ob sie zu einem Termin zu uns in die Firma kommen möchten.

Also für die Menschen da draußen die nicht wissen wer oder was Backaldrin macht, nun den Kornspitz. Wo Kornspitz draufsteht ist Bakaldrin drin. (ein Wortspiel)

Also gut, ich sagte zu und machte mich auf den Weg zum Termin in die heiligen Hallen der Firma Backaldrin. Bewaffnet mit meinem Laptop, eingehüllt in feisten schwarzen Zwirn der Firma H&M wurde ich freundlich begrüßt und in einen Besprechungsraum mit einer großen Glasfront begleitet wo ich auf den Herrn Augendoppler warten sollte.

Also die Menschen die mich kennen wissen, ich bin jetzt nicht der Typ, der unbedingt älter aussieht und damals 2003 war ich ein 32 jähriger Mann mit dem Gesicht einer 22 jährigen Frau was auch meinen damals quasi nicht vorhandenen Bartwuchs geschuldet war.

Also, ich saß da, klappte mein Laptop auf und bereitete meine Präsentation vor, als ein groß-gewachsener Mann mit weißem Haar und einem Arztkittel die Türe öffnete, seinen Kopf kurz in den Raum reinsteckte, mich ansah, die Türe wieder schloss und ging.

5 Minuten später kam ein anderer Herr zu mir und fragte mich:

Wann kommt den der Herr Dokoupil?

Nun, ich klärte den netten Herrn auf, dass ich der Herr Dokoupil sei und jetzt den Termin mit dem Herrn Dr. Augendoppler hätte. Er nickte kurz und verschwand wieder. 5 Minuten später kam wieder der groß-gewachsene Herr zurück, steckte wieder seinen Kopf in das Zimmer und frage mich:

Kommt ihr Vater auch noch? Sollen wir auf ihn warten?

Worauf ich dann nur mehr lapidar antwortete:

gerne, oba do wort ma lang, sehr lang, der is nämlich schon tot.

Daraufhin verschwand dieser Herr wieder um 2 Minuten später in das Zimmer zurückzukommen.

Er stellte sich als Herr Augendoppler vor und sein erster Satz war, warum ich glaube für die Firma Backaldrin ein Video produzieren zu können. Ich fühlte mich in dem Augenblick so ähnlich wie damals im Turnsaal als ich wieder als letzter ausgewählt wurde.

Ich klärte den Herrn Augendoppler auf, dass er mich um einen Termin gebeten hätte und ich kein Bittsteller sei, was jetzt, sagen wir mal ,nicht wirklich gut bei dem Herrn ankam! Er wiederum klärte mich auf, dass so viele junge Firmen zu ihm kommen würden und alle mit ihm arbeiten möchten, er aber nur mit wirklichen Profis zusammenarbeiten würde. Ich dachte mir nur: Naaaa, der hat aber überhaupt keine Vorurteile.

Das war auch der Zeitpunk wo ich aufstehen wollte um einfach zu gehen! Dachte mir aber, naaaa den Auftrag holst du dir.

Er erzählte mir die Geschichte seines Kornspritz und lieferte mir aber während seines Vortrages eine Steilvorlage!

Er erzählte mir dass er in den 70er Jahren seinen ersten Kornspitz in Amstetten bei der Bäckerei Hametseder verkauft hatte! Nicht nur den Kornspitz, er hatte gerade auch seine Seele an mich verkauft und ich nahm diese Vorlage vule auf, obwohl ich eine absolute Niete in Fußball war. Ich schaute ihn mit großen Augen an und sagte:

„Das gibts jetzt nicht, der Hametseder? Auf der Ybbstrasse?

Wissen sie Herr Augendoppler, ich bin in Amstetten aufgewachsen und mein Weg in die Schule führte mich immer beim Hametseder vorbei und ich kaufte mir dort immer ein Extrawurschtsemmerl mit Gurkerln um 10 Schilling. Eines Tages ging ich wieder rein um mir meine Jause zu kaufen und da sah ich das erste mal einen Kornspitz liegen und bestellte mir diesmal nicht eine Wurstsemmel sondern einen Kornspitz und ab diesem Tag kaufte ich mir jeden Tag einen Kornspitz als Jause!

Als ich dass zu ihm sagte, sprang er auf und klopfte mit der flachen Hand auf den Tisch und schrie fast:

Ja, genau, so funktioniert das, so geht das. Ich habe immer gesagt das es so funktioniert!

Ja, meine Freunde ich hatte ihn. Ab jetzt war es easy. Er erzähle mir Geschichten aus NY wie er sich das zweitälteste Brotbackbuch der Welt kaufte (allein diese Geschichte wär ein Film wert)

zeigte mir seine Heiligen Hallen und ich durfte dann sogar das heilige Buch mit Handschuhen anfassen.

Im Übrigen bekam ich auch den Auftrag, der mir wirklich viel Spaß machte und die Erkenntnis, egal wie schwindlig du bist und was andere von dir denken, sei immer hellwach und nutze die Gunst der Stunde! Das hatte ich als Kind noch nicht verstanden und eigentlich kann man alles auf ein Wort runter brechen:

RELEVANZ

Mit der Geschichte die ich ihm erzählte, über seinen Kornspitz wurde ich plötzlich relevant für ihn und dass funktioniert auch im Turnsaal als Schwindliger.

Wenn du dir jetzt denkst, ja wie komme ich zu neuen Kunden oder größeren Kunden, ich kann dir zeigen, wie du relevant wirst, denn genau um das geht es! Egal ob als Kind, in der Schule oder im Berufsleben. Es dreht sich genau darum!

 

Cheers Stef


Ich kann und will dir zeigen, wie du mit kreativen Lösungen zu mehr Reichweite, mehr Kunden

und mehr Lebensfreude kommst, was dadurch auch mehr finanzielle Unabhängigkeit bedeutet.

 

Mit einem Augenzwinkern deine Ziele erreichen, egal ob als Fotograf oder generell als Kreativer!

Es gibt immer für alles eine Lösung

 

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